Training im Tiefschnee

Diese Woche befinde ich mich eigentlich in der Entlastungswoche. Das heißt, die letzten drei Wochen waren aufbauend und in dieser Woche wird der Umfang um ca. 30 % reduziert. Letzte Woche waren es 57 km, also sollten diese Woche runde 40 Kilometer auf der Habenseite stehen. In zwei Trainingseinheiten habe ich bisher 16 km auf dem Tacho, wobei die heutigen 10 km schon einem Kraftausdauertraining geglichen haben. Schneechaos in Wien (und wahrscheinlich sonst überall auch). Wenn es in Wien schneit, liegt die Stadt lahm. Gute 40 cm hat es seit heute Nacht geschneit, kein Wunder das die Straßen und Gehwege kaum von den Schneemassen zu befreien waren. Also fand das heutige Lauftraining unter verschärften Bedingungen im Tiefschnee statt. Lockere 12 km wollte ich abspulen, auf meiner Lieblingsstrecke hinter dem Wiener Zentralfriedhof, beim Verschubbahnhof Kledering. Leider war dort der Schnee nicht weggeräumt...teilweise wadentief bin ich im Schnee gelaufen, die geplante Runde um den Liesingbach habe ich dann doch nicht gemacht, sondern habe bei der Hälfte umgedreht und bin noch in der Gartensiedlung Neugebäude einige Runden auf halbwegs geräumten Wegen gelaufen. Statt 1:30 h war ich nur 1:10 h unterwegs, Tempo sub GA1, Puls im oberen Intervallbereich...der Laufindex auf meiner Polar RS400 war katastrophal... Sonntag ist der erste Halbmarathon, der erste der Vorbereitungsläufe des VCM. Ich plane alle 3 Runden, also 21 km zu laufen, mit Einlaufen und Auslaufen werden es dann sicherlich um die 25 km werden. Mit den bisherigen 16km wäre ich dann genau im Plan für diese Woche.    

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